Am Montag gab es in Niedersedlitz den symbolischen Auftakt zum Bau einer kilometerlangen Lärmschutzwand entlang der Eisenbahnstrecke. Zum obligatorischen Spatenstich kamen der Dresdner Baubürgermeister Jörn Marx, der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Jan Mücke und Lutz Winkler von der Netz AG der Deutschen Bahn und schaufelten gemeinsam Sand beiseite.
Der Bau der drei Meter hohen Wand soll ca. 1,7 Mio EUR kosten und bis zum Jahresende abgeschlossen sein. 31 betroffene Wohnungen werden dadurch vom Lärm der vorbeifahrenden Züge entlastet. Mehr als 500.000 EUR Steuergelder je Wohnung also, damit man dort nicht mehr hört, wann und ob überhaupt - die Bahn kommt … Aber auch weiter weg liegende Häuser sollen davon profitieren – ach so, na dann ist es ja ein Schnäppchen. Für weitere 20 TEUR sollen außerdem in 14 Wohnungen Schallschutzfenster und Lüfter eingebaut werden. Für den Preis der Mauer hätte also auch halb Niedersedlitz neue Fenster erhalten können. Der Baumarkt kann schon mal Spraydosen ordern, nächstes Jahr wird es wohl dafür erhöhten Bedarf geben.

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