Vor fünf Jahren wurde die Danckelmann-Mühle an der Mühlenstraße abgerissen und eine Renaturierung bis 2010 angekündigt. Ein Anwohner von der Mühlenstraße erinnerte daran und beklagt dass bis heute nichts dergleichen passiert sei, stattdessen auf dem Gelände die Ablagerung von Bauschutt und das Entstehen einer Mülldeponie zu beobachten wäre. Auch Wolfgang Krusch vom Heimatverein bedauerte zwar den damaligen Verlust des historischen Gebäudes, erläuterte jedoch, dass er sich unter einer Renaturierung in der Folgezeit auch etwas anderes als den jetzigen Zustand vorgestellt hatte. Stadtplanungsamtschef Szuggat bezeichnete dafür das Umweltamt zuständig, ihm seien die Probleme unbekannt. Ortsamtleiter Lämmerhirt sagt zu, beim Umweltamt diesbezüglich nachzufragen. Weiterhin erläuterte er, dass der jetzige Eigentümer zur Renaturierung verpflichtet sei, als Ausgleichsmaßnahme für anderweitige Baumaßnahmen - die notwendigen Voraussetzungen aber wohl noch nicht vollständig erreicht worden seien. Aus dem Publikum kam der Einwurf, der Eigentümer sei die ElbeBau Dresden – die u.a. in Niedersedlitz das neue Baugebiet an der Falkenhainer Straße errichtet, aber auch große Gebiete auf dem ehemaligen Kasernengelände in Nickern bebaut.

Weiterhin wurde von Anwohnern der neue Glascontainer-Standort an der Mühlenstraße unmittelbar neben dem Spielplatz bemängelt. Jörg Lämmerhirt sah einen solchen Standplatz an einem Spielplatz auch als wenig geeignet an.
Auch eine öffentliche Toilette ist in Niedersedlitz nicht geplant und sei wohl auch nicht zu finanzieren. Stattdessen verwies Ortsamtsleiter Lämmerhirt auf die Idee der „netten Toilette“ in der Dresdner Neustadt und regte gleiches in Zusammenarbeit mit Niedersedlitzer Gewerbetreibenden an. Auch für das Aufstellen von Bänken am Niedersedlitzer Platz verwies er auf anderweitige Initiativen und erwähnte beispielsweise den Zschachwitzer Gewerbeverein, als Sponsor für das Aufstellen von Bänken. Die Kosten für eine Bank bezifferte er mit 400 EUR.
Ebenso wurde die Idee zum Aufstellen von Hundetoiletten nicht als zielführend erachtet. Herr Lämmerhirt verwies darauf, dass in Prohlis zahlreiche derartige Anlagen aufgestellt worden, sauberer sei es dort dennoch nicht. Stattdessen wurde auf die Stadtordnung und die dort erfasste Pflicht der Hundebesitzer zum Mitführen entsprechender Behältnisse verwiesen.
Auch für die Nutzung des Geländes des ehemaligen Güterbahnhofes sind keine Pläne bekannt. Das Gelände gehört nach wie vor der Deutschen Bahn. Als Problem wurde benannt, dass wiederholt Kinder beim Spielen auf dem verlassenen Gelände beobachtet wurden. Landtagsabgeordneter Piwarz sagt zu, diesbezüglich bei der Deutschen Bahn vorzusprechen.
Nicht zuletzt, sondern eher als Einstieg in die Gesprächsrunde wünschte sich Stadtrat Rentsch einen Pegelmesser für den Lockwitzbach in Niedersedlitz.

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