„Geisterstätten Dresden – Vergessene Orte“ haben die Autoren Christine Gruler und Arno Specht ihr Buch genannt, welches vor einiger Zeit im Jaron-Verlag erschienen ist. 14 solcher »Geisterstätten« in Dresden und Umgebung werden vorgestellt – mit dabei, die ehemalige Malzfabrik in Niedersedlitz. Ende des 19. Jahrhunderts von den Gebr. Pick erbaut, galt sie einst als größter Malzlieferant Deutschlands und war noch bis 1990 in Betrieb. Heute ist sie dem Verfall preisgegeben, die jetzigen Besitzer sind mit der Erhaltung des riesigen Komplexes überfordert.
Das Buch fängt auf 96 Seiten in 90 stimmungsvollen Bildern den Zauber solcher verlassenen Orte ein und erzählt ihre Geschichte. »Geisterstätten Dresden« ist ein außergewöhnlicher Begleiter durch ein Dresden fernab des touristischen Trubels: verlassen, still und oft genug voll schaurigem Charme - »Vergessene Orte« die dem Verfall preisgegeben sind, an denen Uhren, Räder und Maschinen stillstehen, der Putz bröckelt und Regen durch das Dach schlägt. Abseits von Dresdens herausgeputzter Schauseite zwischen Frauenkirche und Semperoper liegen Orte, die einst von Bedeutung waren, heute jedoch weithin vergessen sind. Wo früher Menschen wohnten, arbeiteten oder sich kurieren ließen, herrschen heute Ruhe und Verfall.
Neben der Niedersedlitzer Malzfabrik besuchten die Autoren u.a. das einst so mondäne Lahmann-Sanatorium; das morbide Pulverlaboratorium in der Äußeren Neustadt; die Villa des Plauener Mühlenbesitzers Bienert; das märchenhafte, vom Wind durchwehte Schloss Übigau und die benachbarte Luftschiffer-Kaserne.
Das Buch wird zum Preis von 12,95 EUR im Buchhandel angeboten (ISBN 978-3-89773-927-7).

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