Auf eine Anfrage zum Ausbau des Niedersedlitzer Bahnhofsvorplatzes in der Stadtratssitzung am 8. Mai nahm Baubürgermeister Jörn Marx Stellung. Er sagte dazu: „Unsere Vorplanung läuft seit Anfang diesen Jahres dazu. Wir denken, dass wir im 3. Quartal dieses Jahres dazu fertig werden – mit der Vorplanung, d.h. dort werden barrierefreie Haltestellen gebaut, es werden Grünzüge reingesetzt, es werden Parkanlagen gebaut - also Parkstellflächen für Fahrzeuge, weil das eine Umsteigesequenz dort ist. Das haben wir vor, und wir werden auch bis Ende des Jahres diese Vorplanungen im Stadtrat vorstellen.“ Der Umbau selbst soll für die Jahre 2015/16 vorgesehen werden.
Der Bahnhof Niedersedlitz ist ein wichtiger Umsteigepunkt. Danach sieht er allerdings derzeit nicht aus – es gibt kein Licht an den Haltestellen, es fehlen ordentliche Fußwege und Stellflächen, der Straßenbelag ist verschlissen und die gesamte Lage ist unübersichtlich. Während einer Einwohnerversammlung im April dieses Jahres bezeichnete ihn Ortsamtsleiter Jörg Lämmerhirt als schlechtesten Umsteigepunkt in ganz Dresden. Nach seiner Aussage wird bereits seit Mitte der 90er Jahre an einer Neugestaltung geplant und es gibt mittlerweile ca. 10 Planungsvarianten.
Tatsächlich gibt es bereits eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahre 2002 und schon 2010/2011 hat die VCDB VerkehrsConsult Dresden-Berlin im Auftrag der Landeshauptstadt Dresden eine Verkehrsanlagenplanung für den Ausbau der Niedersedlitzer Gleisschleife inklusive P+R-Anlage und barrierefreien Haltestellen durchgeführt.
Hoffen wir, dass es diesmal nun endlich los geht und das Versprechen des Baubürgermeisters kein Versprecher war! Und dass das Kapital von Marx dafür ausreicht …

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