Nachdem bereits der vordere Teil der Bismarckstraße zwischen Bahnhofstraße und Reisstraße vor einiger Zeit grundlegend saniert wurde, soll nun offensichtlich auch der restliche Teil zwischen Flutgraben und Langem Weg in Angriff genommen werden. Nach Informationen der Sächsischen Zeitung will die Stadt Dresden ab April 2014 dafür 2,2 Millionen Euro ausgeben.
Schon seit Jahren fordern die dort beheimateten Firmen eine Sanierung der maroden Fahrbahn. Die Holperpiste ist geschäftsschädigend, kostet den Gewerbetreibenden Kunden und Ansehen und ist für LKWs immer schwerer befahrbar. Dass es nun damit bald besser werden soll, damit hatten die Anlieger dort gar nicht mehr gerechnet. Erst vor einigen Tagen waren die Flickschuster wieder am Werk und hatten die schlimmsten Schlaglöcher in einer Hauruck-Aktion gestopft.

Das nächste Jahr wird jedoch nochmal richtig hart, denn die Stadt plant für die Sanierung eine neunmonatige Vollsperrung des Straßenabschnitts. Zwar will man für die betroffenen Firmen extra Zufahrten einrichten, dennoch wird es für Kunden und Lieferanten schwer, die Unternehmen zu erreichen. Eine ansässige Autowerkstatt hofft, dass wenigstens die Stammkunden treu bleiben; bei einer dortigen Druckerei bangt man um die täglichen Materiallieferungen und eine Landschaftsbaufirma wünscht sich, dass die rund 20 Fahrzeuge, die täglich zu der Firma fahren, dies auch während der Bauphase können.
Nun hoffen die Gewerbetreibenden jedoch erst einmal, dass der Hoffnungsschimmer nicht wieder erlischt, und der Bau im nächsten Jahr nicht wieder verschoben wird.

  • Ihre Werbung auf Niedersedlitz-Online

  • Heimatverein Niedersedlitz