Diese Redewendung gilt allgemein als Ausdruck für eine nebensächliche, belanglose Information.
Bezogen auf den Lockwitzbach ist eine verlässliche Wasserstandsmeldung jedoch durchaus von Interesse, wie erst kürzlich die schnell hereinbrechende Flutwelle Anfang Juni wieder in Erinnerung gerufen hatte.
Bisher wird für den Lockwitzbach nur an der Station in Kreischa der Pegelstand gemessen und auf dessen Basis über mögliche Alarmstufen entschieden. Viel Wasser fließt jedoch erst nach Kreischa in den Lockwitzbach. Vor allem durch die vielen Neubaugebiete oberhalb von Lockwitz kann dort das Regenwasser nicht mehr versickern und läuft stattdessen in den Lockwitzbach.

Anwohner in Lockwitz fordern nun, dass der Lockwitzbach einen weiteren Pegelmesser im Bereich von Lockwitz, Niedersedlitz oder Kleinzschachwitz erhält. Bereits bei der Niedersedlitzer Einwohnerversammlung im April wünschte sich Stadtrat Rentsch einen Pegelmesser für den Lockwitzbach in Niedersedlitz. Auch im Umweltamt der Stadt Dresden wird ein solcher weiterer Pegel befürwortet. Zuständig dafür ist jedoch die Landestalsperrenverwaltung – dort wird das Anliegen derzeit geprüft.

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