So war es nicht in Niedersedlitz. Niedersedlitz hat gewählt und sogar mehr Niedersedlitzer, als noch vor 4 Jahren, gaben ihre Stimme ab. 3674 Niedersedlitzer, und damit 78,9% der Wahlberechtigten, gingen zur diesjährigen Bundestagswahl. Damit war die Wahlbeteiligung in Niedersedlitz deutlich höher, als der Bundesdurchschnitt (71,5%) und in Dresden insgesamt (74,1%). 2009 wollten in Niedersedlitz nur 69,9% der Wahlberechtigten abstimmen.
Wahlsieger wurde die CDU, die in Niedersedlitz 46,0% der abgegebenen gültigen Stimmen erreichte. Damit konnte sie das Ergebnis von 2009 (37,7%) deutlich steigern und Niedersedlitz liegt damit weit über dem Dresdner Durchschnitt von 38,6%. Verloren haben dagegen die Linken mit 16,6% (2009: 18,8%), die SPD mit 13,5% (2009: 14,9%) und die Grünen mit 5,0% (2009: 7,9%). Bei allen 3 Parteien liegt Niedersedlitz damit unter dem Dresdner Durchschnitt.

 

Etwas mehr als „Fast Drei Prozent" erreichte die FDP in Niedersedlitz mit 3,2%, was in etwa dem Dresdner Durchschnitt von 3,1% entspricht. 2009 hielten noch 16,6% der Niedersedlitzer die Liberalen für unverzichtbar im Bundestag. Aus dem Stand heraus in den Bundestag gewählt hätten die Niedersedlitzer die Eurokritiker der AfD mit 8,2% ihrer Stimmen, mehr als in Gesamt-Dresden mit 6,9% und bundesweit mit 4,7%. Alle anderen Parteien vereinten in Niedersedlitz 7,5% der Stimmen auf sich, jede für sich blieb jedoch unter der 5%-Hürde. 5 Niedersedlitzer stimmten für die Bürgerrechtsbewegung Solidarität BüSo, 6 Niedersedlitzer gaben der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands MLPD ihre Stimme und 12 Niedersedlitzer fanden die Bürgerbewegung pro Deutschland gut.
Wenn es nach den Niedersedlitzern gegangen wäre, könnte sich Frau Merkel die Suche nach einem Koalitionspartner sparen - denn das Niedersedlitzer Wahlergebnis würde deutlich für eine absolute Mehrheit reichen.

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