Nicht nur im Westen – auch im Dresdner Rathaus nichts Neues. Die Sächsische Zeitung berichtete wieder einmal über den Niedersedlitzer Bahnhofsvorplatz. Darin wird Baubürgermeister Jörn Marx zitiert: „Die Vorplanungen befinden sich kurz vor dem Abschluss." Naja, noch im Mai dieses Jahres meinte er zu diesem Thema „Wir denken, dass wir im 3. Quartal dieses Jahres dazu fertig werden." Offensichtlich gehen im Rathaus die Uhren anders – denn jetzt sind wir schon weit im 4. Quartal.
Und auch wenn man uns weis machen will, das Thema sei ganz aktuell und wird intensiv verfolgt, so ist die jetzt demonstrierte Geschäftigkeit doch nur alter Wein in neuen Schläuchen – Planungen für eine Neugestaltungen des Bahnhofsvorplatzes gibt es bereits seit Mitte der 90er Jahre.
Jörn Marx schwärmt indes von Grünflächen, von barrierefreien Umsteigen und von P+R-Plätzen. Das klingt zwar alles gut, jedoch bleibt der ganze Aktionismus nur heiße Luft, denn der Baubürgermeister gibt außerdem zu „Im aktuellen Haushalt sind für die Baumaßnahmen keine Mittel eingestellt." Geld ist also keins da, aber wir malen die Zukunft schon mal in rosaroten Farben. Frühestens 2015 könnten der Umbau des Niedersedlitzer Umsteigepunktes beginnen – vorausgesetzt es ist dann Geld dafür da. So kann man heute natürlich viel erzählen, wenn man möglicherweise nach der nächsten Kommunalwahl 2014 dafür gar nicht mehr zuständig ist.
Sein Amtsleiter aus dem Straßen- und Tiefbauamt Reinhard Koettnitz jedoch, der darf schon zur Bürgerversammlung am nächsten Dienstag dazu Rede und Antwort stehen ...

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