Wer in den letzten Jahren beim Feuerwehrfest dabei war, hat es selbst erlebt. Mit fortschreitender Zeit stieg die Stimmung, Menschen tanzten auf den Tischen, der Geräuschpegel stieg. Nicht unwesentlich dazu beigetragen hat – nach Meinung der Stadtverwaltung – der ungezügelte Ausschank und Konsum alkoholischer Getränke. Damit soll in diesem Jahr Schluss sein.

Ob Bier, ob Wein, Bowle oder Schnaps – nichts davon soll nach dem Willen der Stadtoberen ausgeschenkt werden. Auch der Konsum mitgebrachter alkoholischer Getränke ist verboten. Die Einhaltung des Verbotes soll mit verdeckten Kontrollen überwacht werden. Bei Verstößen droht dem Feuerwehr-Förderverein als Veranstalter eine saftige Geldbuße. Dieser ist jedoch jetzt schon sauer, gehen ihm doch durch die Verordnung Einnahmen aus dem Getränkeverkauf verloren. „Das schlägt doch dem Fass den Boden aus! Das wird uns definitiv Besucher kosten. Wir werden auf jedem Fall noch einmal bei den Verantwortlichen vorsprechen – und dort ein ordentliches Fass aufmachen", sagt der Vereinsvorsitzende. Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes entgegnete dazu, es ginge nicht darum „jemandem den Spaß zu verderben", sondern vielmehr allgemeine Gefahren abzuwenden. „Man kann auch bei Apfelfips und Fassbrause feiern", sagt er weiter. 

{accordion filter="com_content.id"}302{/accordion}

  • Ihre Werbung auf Niedersedlitz-Online

  • Heimatverein Niedersedlitz