„Machd doch eiern Dregg alleene" rief der letzte sächsische König aus, als er sich nach jahrelangen rauschenden Festen am Hof bei Nacht und Nebel vom Acker machte.
Rauschende Feste organisieren die Mitglieder des Heimatvereins mit viel Engagement auch in Niedersedlitz und der Niedersedlitzer König Mitbürger nimmt die Einladung zu den kostenlosen Veranstaltungen immer wieder gerne an. 500 Könige kamen im letzten Jahr zum Parksingen, 250 Kinder mit doppelt so vielen Eltern und Großeltern freuten sich über eine geschenkte Faschingsfete im Februar.
Ruft der Heimatverein jedoch auf, sich mal nicht nur bespaßen zu lassen, sondern für die Sauberkeit im Stadtteil auch mal selbst mit anzupacken – dann stehen die Mitglieder des Heimatvereins so ziemlich einsam und verlassen da. Die Niedersedlitzer Könige halten es dann offensichtlich mit ihrem sächsischen Vorbild und denken sich: „Macht mal den Dreck alleine weg". Auch die Teilnahme am Frühjahrsputz war für jedermann kostenfrei – alle notwendigen Utensilien wurden gestellt – und ist dennoch nicht umsonst gewesen. Die Sauberkeit in Niedersedlitz betrifft uns alle. Ist es da wirklich zu viel verlangt, dass der König mal für 2 Stunden von seinem Thron steigt und stattdessen zu Müllsack und Besen greift? Auf ein Neues im Frühjahr 2015 – der Heimatverein wird wieder rechtzeitig zur Teilnahme aufrufen! 

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