Die Windmühlen-Siedler laden zum traditionellen Walpurgisfeuer am Vorabend zum 1. Mai ein. Auf dem Vereinsgelände an der Antonin-Dvorak-Straße werden wieder viele Hexen und Teufel zum Tanz um das Feuer erwartet. Dazu gibt es Feuriges von Höllengrill und Koboldbier. Auch für die kleinen Zauberer gibt es eine Menge Überraschungen. Die Veranstaltung beginnt am 30. April um 19 Uhr, eine halbe Stunde später wird das Hexenfeuer entfacht und die bösen Geister vertrieben.
Die Wurzeln der Walpurgisfeuer liegen weit in der vorchristlichen Zeit. Die germanischen Vorfahren feierten an diesem Tag mit diversen Opfern ein Frühlingsfest, freuten sich über das Ende des Winters und vertrieben die bösen Geister. Wie andere heidnische Feiertage wurde auch dieses Spektakel durch die Kirche später in ihrem Sinn angepasst. Von nun an wurde es als Walpurgisnacht in Erinnerung an die heilige Walburga am Vorabend ihrer Heiligsprechung gefeiert. Die englische Äbtissin, deren Leben in keinem Zusammenhang mit Hexen und Teufeln stand, wurde erst mit ihrer Heiligsprechung am 1.Mai 870 zur Schutzpatronin gegen böse Geister ernannt. Auch der Hexenglaube der Walpurgisnacht entstammt den schaurigen Geschichten der kirchlichen Inquisition und nicht dem ursprünglichen alten Fest der Germanen.
Heute wird das Ereignis am Vorabend des Maifeiertages in zahlreichen privaten und kommerziellen Veranstaltungen als Gelegenheit des geselligen Zusammenseins gefeiert. So auch auf dem Niedersedlitzer Hexentanzplatz in der Windmühlensiedlung, wo zu Walpurgis der Teufel los ist.

Ndsol News20140426 01

 

  • Ihre Werbung auf Niedersedlitz-Online

  • Heimatverein Niedersedlitz