Ndsol News20140618 01

Die Ereignisse um den 17.Juni 1953 wurden in Dresden wesentlich durch die Geschehnisse in Niedersedlitz geprägt. Tausende Arbeiter aus dem Sachsenwerk und der heutigen SBS legten am Morgen die Arbeit nieder und trafen sich zu spontanen Versammlungen. Sie demonstrierten gegen Normerhöhungen, für die Freilassung politischer Gefangener, für bessere Sozialleistungen und freie Wahlen. Nach einer Rede von Otto Buchwitz formierte sich ein Demonstrationszug in die Dresdner Innenstadt, wo er dann von der Roten Armee aufgelöst wurde.
Dieser Ereignisse vor 61 Jahren gedachte der Heimatverein Niedersedlitz mit einer kurzen Gedenkveranstaltung vor der Gedenktafel am ehemaligen Haupteingang des Sachsenwerkes auf der Straße des 17.Juni. In einer kurzen Ansprache würdigte Ortsamtsleiter Lämmerhirt die Aktivisten des 17.Juni. Anschließend legte Verwaltungsbürgermeister Winfried Lehmann im Namen der Oberbürgermeisterin ein Blumengebinde nieder, ebenso wie der Vorsitzende des Heimatvereins Niedersedlitz Wolfgang Krusch. Neben weiteren Mitgliedern des Heimatvereins waren bei der Gedenkveranstaltung FDP-Chef Holger Zastrow, CDU-Landtagsabgeordneter Christian Piwarz, Mitglieder des Stadtrates und weitere Vertreter der Landeshauptstadt anwesend.

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