Willkommen im Angelparadies Dresden – Eröffnung im Herbst 2014 lädt Investor Lars Kühnel schon heute in sein geplantes Projekt zwischen Lockwitzbach und Mühlgraben an den Dankelmann-Teichen ein. Im Gespräch spürt man seine Begeisterung für das Projekt und er sprüht voller Tatendrang. Mit den Behörden meint er sich einig, von dort erwartet er keine Hindernisse auf dem Weg zu seinem Anglerparadies. Die Niedersedlitzer jedoch, die haben noch eine Reihe von Fragen. Geplagt von den Hochwassern der letzten Jahre wird jede Veränderung kritisch beäugt, die an dem bestehenden Status-Quo am Lockwitzbach etwas verändern könnte. Die Dankelmann-Teiche als Naherholungsgebiet, davon träumen nicht wenige Niedersedlitzer – was wird jetzt daraus? Illegale Müllablagerungen, Wildwuchs, Streitereien zwischen Stadt und Land um Zuständigkeiten für Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen. Das Gebiet ist problembeladen, das weiß auch Lars Kühnel und bietet mit seinem Projekt eine Reihe von Lösungen an.
Mit seinem Projekt will er Arbeitsplätze schaffen, einige davon auch für Menschen mit Handicap. Der Zugang zu den Anlagen des Angelparadieses soll behindertengerecht erfolgen, einige der geplanten Angelplätze sollen auch für Rollstuhlfahrer nutzbar sein.

Die Umgebung der Dankelmann-Teiche soll von Wildwuchs befreit werden. Stattdessen will er dort, in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund einen Naturlehrpfad einrichten – wo den Kindern die heimischen Insekten und Pflanzen, sowie die Fische erklärt werden sollen. Für die Kinder soll es außerdem einen separaten Angelteich geben. Damit will er insbesondere die Jugend wieder mehr an die Natur und die Angelei heranführen. Ebenso soll das Gebiet von allerlei Müllablagerungen befreit werden. Schon bei den ersten Arbeiten am vorgesehen Hauptzugang hatte er mit Zeitgenossen zu kämpfen, die ihm immer wieder neu ihre Abfälle auf das Gebiet brachten. Allein deshalb sieht er es auch als notwendig an, das gesamte Gebiet des geplanten Angelparadieses in Zukunft einzuzäunen. Das soll jedoch nur der illegalen Mühlentsorgung Einhalt gebieten und keinesfalls als Zugangsbeschränkung verstanden werden. Lars Kühnel versichert, das gesamte Gebiet soll auch in Zukunft öffentlich zugänglich bleiben. Einzig in den Nachtstunden, wenn die Anlage geschlossen sei, sollen auch die Tore an den Zugängen verschlossen sein. Neben dem Hauptzugang von der Lockwitztalstraße könne er sich weitere Zugänge an der Brücke zur Randsiedlung und an der Mühlenstraße vorstellen. Allen Interessierten sei es tagsüber freigestellt, die Anlage kostenfrei zu besuchen – Kosten sollen erst bei der Nutzung des Angelangebotes fällig werden. Den Besuchern will er das Angelparadies als Parkanlage für Jedermann anbieten.
Auch für die geplagten Anwohner des Lockwitzbaches hat er gute Nachrichten parat. Der Investor will seine Anlage auch als Beitrag zum Hochwasserschutz verstanden wissen. Nach seinen Angaben wäre die entstehende Teichlandschaft in der Lage im Hochwasserfall mindestens 75.000 m³ - möglicherweise auch doppelt so viel – von den Fluten des Lockwitzbaches aufzunehmen, und damit den Anwohnern zumindest mehr Zeit zu verschaffen oder die Spitze vom Hochwasserscheitel zu nehmen. Dass seine Fische in einem solchen Falle dann wohl die ungeahnte Möglichkeit nutzen und sich über den Lockwitzbach auf dem Weg in die Elbe machen, das betrachtet er als nebensächlich.
Ebenso hat er sich bereit erklärt, das marode Abschlagswehr am Abzweig des Mühlgrabens vom Lockwitzbach zu sanieren. Seit Jahren streiten die Behörden von Stadt und Land über die Zuständigkeiten – diesen Stillstand will Lars Kühnel durch seine Initiative auflösen. Genauso klagen die Anwohner immer wieder über die fehlende Pflege des Mühlgrabens. Auch hier würde er gern die Pflege und Erhaltung in seine Regie übernehmen.
Natur erschließen, Jugend begeistern, Tourismus fördern, Stillstand beenden, Hochwasserschutz verbessern, Arbeitsplätze schaffen – Lars Kühnel kennt sie alle, die positiv besetzten Schlagworte und so will er jeden möglichen Bedenkenträger mit einer Fülle von Vorteilen auf seine Seite ziehen. Bleibt abzuwarten, ob wirklich alle zuständigen Behörden wie gewünscht mitziehen und in einigen Monaten der große Fischzug in Niedersedlitz beginnen kann.
Im Übrigen ist der Investor bereit, sich den Fragen der Anwohner zu stellen. Deshalb soll es in einigen Wochen eine Bürgerversammlung geben, bei der er den interessierten Niedersedlitzern Rede und Antwort stehen will. Niedersedlitz-Online wird die Veranstaltung rechtzeitig ankündigen. 

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