Hin und her, macht Taschen leer. Rein in die Kartoffeln und raus aus den Kartoffeln. Das Gezerre um die Sanierung des letzten Abschnittes der Bismarckstraße zwischen Reisstraße und Langen Weg geht in eine neue Runde. Als die Sanierung vor einem Jahr voller Euphorie angekündigt wurde, schien noch alles klar. Anlieger hatten sich schon auf die bevorstehende Sperrung eingerichtet, erste Maßnahmen waren ausgeschrieben. Bis es Anfang des Jahres plötzlich hieß, die eingeplanten Fördermittel stehen nicht zur Verfügung. Stattdessen wurde wieder einmal geflickschustert und massenweise Asphalt in den zahlreichen Schlaglöchern gekippt. Im Sommer dann wieder eine Kehrtwende. Der Landtagsabgeordnete Christian Piwarz verkündete, Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert hätte ihm bestätigt, die Fördermittel ständen nun doch zur Verfügung und der Baubeginn könne noch in diesem Jahr erfolgen. Daraus wird nun doch wieder nichts. Nach Informationen der Sächsischen Zeitung stellt der Chef des Straßenbauamtes Reinhard Koettnitz nun den März nächsten Jahres als Baubeginn in Aussicht. Bis dahin wird in die marode Fahrbahn weiterhin sinnlos Geld versenkt, um wenigstens die größten Schlaglöcher aufzufüllen. Im Oktober soll jedoch schon mal in dem angrenzenden Gewerbegebiet Kahlschlag betrieben und 35 Bäume gefällt werden. Ob diese radikale Abholzung so wirklich notwendig ist, um die dortigen Straßen zu sanieren? 

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