Ich geh' mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne, hier unten leuchten wir.
Ein Lichtermeer zu Martins Ehr, Rabimmel, Rabammel, Rabumm.

Für Kinder ist es einer der schönsten christliche Bräuche – der abendliche Umzug mit leuchtenden Laternen zum Festtag des heiligen Martin. Der Legende nach war es an einem kalten Winterabend, als der römische Soldat Martin vor den Stadttoren auf einen halbnackten Bettler traf, der ihn um eine Gabe anflehte. Martin hatte weder Geld noch Essen bei sich, kurzentschlossen teilte er seinen weiten Soldatenmantel und gab eine Hälfte dem frierenden Bettler. In der folgenden Nacht erschien ihm Christus im Traum, bekleidet mit dem halben Mantel des Bettlers. Daraufhin ließ Martin sich taufen, wurde Missionar und später Bischof von Tours. Am 8. November starb Martin auf einer Reise und wurde am 11. November mit einer Lichterprozession nach Tours überführt und unter großer Anteilnahme der Bevölkerung begraben. Bis heute wird dem heiligen Martin alljährlich rund um diesen 11. November, dem Martinstag, mit zahlreichen Bräuchen gedacht.
In Erinnerung an die Lichterprozession feiern vor allem Kindergärten häufig ein Laternenfest mit abendlichem Umzug. So auch in Niedersedlitz.
Die Kita „Sonnenschein" an der Heidenauer Straße 4 lädt in diesem Jahr am 6. November zum Martinsfest ein. Ab 17 Uhr gibt es auf dem Gelände der Kita zunächst Bratwurst und Tee zur Stärkung. Von 18 bis 19 Uhr findet dann beim Schein der Laternen ein Umzug durch das abendliche Niedersedlitz statt. Begleitet wird der Lampionumzug durch den Spielmannszug Freital. Alle Kinder – und Eltern – aus Niedersedlitz und dem Umland sind herzlich eingeladen, sich mit ihren Laternen dem Umzug anzuschließen. Die Kinder und das Team der Kita „Sonnenschein" freuen sich auf zahlreiche Gäste.

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