Ndsol News20141109 01

Als Anfang Mai das Straßen- und Tiefbauamt der Stadt Dresden den Beginn der Erneuerung der Brücke Windmühlenstraße über den Flutgraben verkündete, hieß es: „Das Bauende der Maßnahme ist für den 7. November vorgesehen." Traurig genug, dass man sich für diese vergleichsweise kleine Baustelle ein halbes Jahr Zeit gegeben hatte –so reichten diese 6 Monate offenbar immer noch nicht aus. Ein Blick am Freitag, dem geplanten Fertigstellungstermin, zeigte – fertig ist man dort noch lange nicht! Ohne jede besondere Eile werkelten dort ganze 2 Bauarbeiter vor sich hin, von einen absehbaren Bauende weit entfernt.
Nach Informationen der Sächsischen Zeitung verzögert sich die Fertigstellung noch bis Ende Dezember. Als Grund werden dabei ungeplante Arbeiten an einem maroden Schmutzwasserkanal angegeben, die sich schwieriger gestalteten, als angenommen. Das jedoch war schon im August – Maßnahmen, diese Verzögerungen wieder aufzuholen wurden offensichtlich weder von der Stadt noch von der Baufirma in Erwägung gezogen. Jedenfalls war nicht nur an diesem Wochenende auf der Baustelle alles ruhig. Wie diese Straßenverbindungen fehlt, konnten die Niedersedlitzer erfahren, als innerhalb weniger Wochen zweimal die Lockwitztalstraße wegen Wasserrohrbruch tagelang gesperrt werden musste und die Niedersedlitzer Straße als einziger Ausweg Richtung Süden verblieb.
Nun will man also bis Ende Dezember fertig sein – naja, bis es dann heißt: Mit einem überraschenden Wintereinbruch Mitte Dezember konnte ja nun wirklich niemand rechnen – und deshalb verzögert sich der Abschluss nun bis zum nächsten Frühjahr ... Ganz nebenbei vermeldet die Sächsische Zeitung außerdem, die Baukosten würden sich nun auf 620 TEUR belaufen – zu Beginn der Arbeiten war noch von 341 TEUR die Rede. Die faktische Verdoppelung der Kosten scheint hier aber genauso wenig zu interessieren, wie der Terminverzug.

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