Anlässlich des Volkstrauertages am nächsten Sonntag veranstaltet der Heimatverein Niedersedlitz um 11 Uhr wieder eine kleine Gedenkfeier beim Gefallenendenkmal an der Bahnhofstraße. Unter Anwesenheit des Ortsamtsleiters Jörg Lämmerhirt und mit musikalischer Begleitung durch den Posaunenchor Niedersedlitz möchte der Heimatverein an die Opfer beider Weltkriege aus der damals noch selbständigen Gemeinde Niedersedlitz erinnern. Gern können interessierte Mitbürger teilnehmen, um angemessenes Auftreten wird gebeten.
Das Niedersedlitzer Gefallenendenkmal wurde 1922 errichtet und damals unter großer Beteiligung der Bevölkerung eingeweiht. Inzwischen frönt das Denkmal ein tristes Dasein am Rande der vielbefahrenen Bahnhofstraße und ist dringend sanierungsbedürftig. Der Heimatverein hat das Ziel auch diesen Teil der Ortsgeschichte wieder mehr in den Focus der Öffentlichkeit zu rücken und die Rekonstruktion des Denkmals zu unterstützen. In Abstimmung mit der Dresdner Stadtverwaltung soll dies jedoch erst im Zusammenhang mit der Neugestaltung des dortigen Kreuzungsbereiches und des Neubaus der benachbarten Brücke über den Lockwitzbach erfolgen. Dafür sind aber noch keine finanziellen Mittel eingeplant, so dass es derzeit auch keinen Zeitplan gibt. 

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