Nach 8 Monaten Bauzeit sind die Sanierungsarbeiten rund um den Gewerbestandort Bismarckstraße nun weitgehend abgeschlossen. Seit letztem Wochenende ist die Bismarckstraße wieder durchgehend befahrbar und alle Grundstücke am Gewerbestandort uneingeschränkt erreichbar.
Seit Mitte März waren die dortigen Straßen und Versorgungsleitungen grundhaft erneuert worden. Die ursprüngliche Planung in drei wesentlichen Bauabschnitten war bereits frühzeitig aufgegeben worden, so dass die geplante Fertigstellung und durchgehende Freigabe der Bismarckstraße mit Abschluss des zweiten Bauabschnittes Anfang August ins Wasser fiel. Auch der ursprünglich vorgesehene Abschluss der Bauarbeiten Anfang Oktober konnte nicht gehalten werden, 4 Wochen länger mussten die Anlieger warten. Nun steht noch die Pflanzung von 60 Bäumen an, die als Ersatzpflanzung für die bereits vor einem Jahr dort für die Baufreiheit gefällten hundertjährigen Bäume vorgesehen sind.
Schon vor einigen Wochen verkündete die örtliche Presse, dass sich im Gewerbegebiet Frust breit machen würde, weil sich die sanierten Fahrbahnen dort als zu eng für die großen LKW's erweisen und diese somit auf den angrenzenden Grünstreifen steckenbleiben würden. Auch das Fehlen von Parkplätzen für die Mitarbeiter wurde durch einen ansässigen Unternehmer öffentlich wirksam bemängelt. Mag sein, dass man dort einiges hätte besser machen können und das die Planungen an einigen Stellen an individuellen Vorstellungen vorbei gehen. Von einer gewissen Mitschuld dafür können sich die betroffenen Gewerbetreibenden jedoch nicht freisprechen. Bereits weit vor Beginn der Baumaßnahmen haben die zuständigen Mitarbeiter der Ämter und des Planungsbüros mit den Anliegern vor Ort den Kontakt gesucht und haben mit ihnen die Planungen und den Bauablauf abgestimmt. Im Oktober letzten Jahres wurden die Baupläne öffentlich bei einer Informationsveranstaltung vorgestellt und die Mitarbeiter standen für Fragen bereit. Da gehört es eben dann auch dazu, dass sich die betroffenen Gewerbetreibenden auch frühzeitig mit den Plänen vertraut machen und rechtzeitig ihre Bedenken äußern – anstatt in der Presse rum zu maulen, wenn das Kind bereits im Brunnen liegt. Jahrelang hatten die dort ansässigen Unternehmer den Zustand der Zufahrtswege – Straßen wäre nicht der richtige Begriff gewesen – zu Recht bemängelt. Nun hat die Stadt nach langem Hin und Her endlich den Gewerbestandort aufgewertet und wieder sind einige unzufrieden – Allen Menschen Recht getan, ist eine Kunst die Keiner kann.

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