Am nächsten Montag, den 29. Februar beginnt die umfassende Sanierung und Erneuerung der Reisstraße. Das Dresdner Straßen- und Tiefbauamt lässt in den nächsten Monaten eine der berüchtigtsten Holperpisten in Niedersedlitz auf einer Länge von 520 Metern zwischen Dorfstraße und Bismarckstraße wiederherstellen. Insbesondere die Hochwasserereignisse von 2002 und 2013, bei denen die Fluten des Lockwitzbaches die Reisstraße hinab flossen, haben die Straße stark geschädigt. Auch für den regelmäßigen Busverkehr der Dresdner Verkehrsbetriebe war sie nicht ausgelegt. Die Firma Wolff & Müller Tief- und Straßenbau ist nun beauftragt, eine neue asphaltierte Fahrbahn herzustellen sowie Straßenentwässerung und öffentliche Beleuchtung zu erneuern. Gleichzeitig werden sämtliche Kabel und Rohre für Strom, Trinkwasser, Telefon, Abwasser und Kabelfernsehen bzw. Internet erneuert. Letztlich sollen noch 15 neue Bäume auf der östlichen Straßenseite gepflanzt werden.
Außerdem wird die Brücke über den Flutgraben im Zuge der Sosaer Straße komplett neu gebaut. Seit 2007 war die bisherige Brücke aus Sicherheitsgründen für den Verkehr gesperrt, nur Fußgänger und Radfahrer konnten passieren. Voraussichtlich im April wird sie abgerissen. Nach Abschluss der Arbeiten soll die neue Brücke dann für den gesamten Fahrzeugverkehr – auch für schwere LKW - geöffnet werden. Dafür muss auch der Straßenanschluss zur Reisstraße verbreitert werden. Anwohner mussten dazu ihre Vorgärten wieder hergeben, die sie bis dahin von der Stadt gepachtet hatten.
Insgesamt hat die Stadt für die Baumaßnahme 920.000 EUR eingeplant und die Bauarbeiten sollen am 6. Oktober abgeschlossen sein. Bis dahin wird es zu teilweisen Vollsperrungen in diesem Bereich kommen, Anwohner müssen mit Einschränkungen beim Erreichen ihrer Grundstücke rechnen. Die durchschnittlich 5000 Fahrzeuge täglich müssen dann eine Umleitung nehmen, auch die Buslinie 88 fährt dann eine andere Strecke.

 

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