Bei der letzten Sitzung des Ortsbeirates Prohlis am 29. Februar stellte Herr Schade vom Stadtplanungsamt die Vorplanung für eine Fußgängerquerung über den Langen Weg im Bereich der Ernst-Toller-Straße vor.
Insbesondere der Siedlerverein aus der benachbarten Siedlung „An der Windmühle“, aber auch Lokalpolitiker und einzelne Bürger, bemühten sich schon seit Jahren besonders für die älteren Anwohner und für die Schüler eine Verbesserung der Sicherheit beim Überqueren der viel befahrenen Straße auf dem Weg zur Bushaltestelle und den Einkaufsmöglichkeiten in Prohlis zu erreichen. Bislang wurden alle Anfragen und Vorschläge jedoch abschlägig entscheiden.
Bereits in den 1990er-Jahren gab es Pläne für einen kompletten vierspurigen Ausbau der Fahrbahn und der Fußwege entlang des Langen Weges, der heute als Zubringer zur Autobahn A17 täglich von rund 22.000 Fahrzeugen genutzt wird. Diese Pläne sind inzwischen längst vom Tisch und auch sonstige Ausbaupläne waren bisher immer am fehlenden Geld gescheitert. Jetzt will das Straßenbauamt offenbar dort zumindest in die Erhöhung der Verkehrssicherheit investieren.
Die nun vorgestellten Pläne sehen eine 2,50 Meter breite Mittelinsel auf dem Langen Weg nördlich der Einmündung zur Ernst-Toller-Straße vor. Die Idee einer Ampelanlage wurde verworfen – zu teuer – und außerdem würde der Verkehrsfluss durch die Rotphasen zu sehr behindert. Die Verkehrsplaner hoffen jetzt, dass die vorgesehenen Baukosten in Höhe von 96.500 EUR im Stadthaushalt 2017/18 berücksichtigt werden. Sicher ist das jedoch nicht! Bis dahin heißt es weiterhin: Aufpassen beim Verkehr – insbesondere beim Weg über den Langen Weg.
Die Sanierung der kompletten Straße, das Anlegen von Fußwegen und die Instandsetzung der Straßenentwässerung muss noch weiter warten – bis irgendwann einmal ein Wunder geschieht ...

 

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