In den nächsten Tagen soll die Sperrung der Reisstraße aufgehoben werden. Seit Ende Februar wird auf der Reisstraße zwischen Kreisverkehr und Bismarckstraße gebaut. Auf 520 Meter Länge hat die Stadt Dresden dort knapp 1 Mio. Euro aus dem Fonds zur Beseitigung von Hochwasserschäden investiert, um aus der Holperpiste wieder eine Fahrbahn zu machen, die die Bezeichnung Straße verdient. Neben dem grundhaften Ausbau und einem glatten Asphaltbelag wurde auch die Straßenentwässerung erneuert, neue Fußwege und Parkplätze angelegt. Eine neue Straßenbeleuchtung wurde errichtet und 15 neue Bäume sollen gepflanzt werden. Die Versorgungsunternehmen nutzen den Straßenausbau, um ihre Leitungen zu modernisieren. Die Breite der Fahrbahn wurde auf 6,20 m reduziert, dafür können Autos jetzt nur noch in Haltebuchten parken. Wo vorher 60 Fahrzeuge auf der Straße Platz hatten, gibt es jetzt nur noch Stellmöglichkeiten für 32 Autos. Einige Anwohner sehen das kritisch und befürchten ein Parkchaos, der Chef des Dresdner Straßenbauamtes sieht da kein Problem. Auch die schmalere Fahrbahn reicht aus, dass sich 2 Busse oder LKW problemlos begegnen können – meint er.
Am 15. September soll nun die Straße für den Verkehr freigegeben werden. Auch die Buslinie 88 fährt dann wieder die normale Route über die Reisstraße. Bis Anfang Oktober sollen dann auch noch die Restarbeiten abgeschlossen sein, auch der Brückenneubau über den Flutgraben in der Sosaer Straße soll dann fertig sein.
Wieder ein Stück im Niedersedlitzer Straßennetz, das nun gefahrlos befahren werden kann. Aber es bleibt noch viel zu tun – auch die benachbarte Sosaer Straße ist ein Sanierungsfall, für die restliche Lockwitztalstraße sollen 2017 immerhin mal Planungen beginnen, auf der Windmühlenstraße sollen im nächstem Jahr ganze 200 Meter neu asphaltiert werden.

 

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